Hildegard Knef & Harald Juhnke - Berlin 1967 (1986) 1. Hildegard Knef - Berlin, dein Gesicht hat Sommersprossen 1967 Berlin, dein Gesicht hat Sommersprossen, und dein Mund ist viel zu groß, dein Silberblick ist unverdrossen, doch nie sagst du: Was mach 'ich bloß? Berlin, du bist viel zu flach geraten für die Schönheitskonkurrenz. Doch wer liebt schon nach Metermaßen, wenn du dich zu ihm bekennst? Berlin, du bist die Frau mit der Schürze, an der wir unser Leben lang ziehn. Berlin, du gibst dem Taufschein die Würze, und hast uns dein - Na und - als Rettungsring verliehn. Berlin, deine Stirn hat Dackelfalten, doch was wärst du ohne sie? Wer hat dich bloß so jung gehalten, denn zum Schlafen kommst du nie. Berlin, mein Gemüt kriegt Kinderaugen, und mein Puls geht viel zu schnell, nimmst du mich voller Selbstvertrauen an dein verknautschtes Bärenfell. 2. Harald Juhnke - Berlin 1986 Ich fahr mein Taxe durch die große Stadt Berlin, ich halt an und fragte: Bitte sehr, wo wolln se hin. Weiter hab ich kein Interesse, bleib bis hin zu der Adresse stumm, ich seh mich garnicht um. Ich fahr meine Taxe Dahlem, Wedding, Tauentzien, wissen se, ich mag se, diese große Stadt Berlin. Der Verkehr wird immer schlimmer, doch ick hab zum Fahrn noch immer Mumm, da dreh ick mir nich um. Große Tiere hab ich schon gefahren, alle stiegen bei mir ein, aber später so nach ein paar Jahren warn se wieder klein. Ich fahr mein Taxe durch die große Stadt Berlin, Tag und Nacht auf Achse is mer janz ejal wohin. Ist es dunkel oder hell, ich fahre weiter und ich stell mich dumm und dreh mich gar nicht um. 

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Hildegard Knef & Harald Juhnke - Berlin 1967 &1986
Hildegard Knef & Harald Juhnke - Berlin 1967 (1986) 1. Hildegard Knef - Berlin, dein Gesicht hat Sommersprossen 1967 Berlin, dein Gesicht hat Sommersprossen, und dein Mund ist viel zu groß, dein Silberblick ist unverdrossen, doch nie sagst du: Was mach 'ich bloß? Berlin, du bist viel zu flach geraten für die Schönheitskonkurrenz. Doch wer liebt schon nach Metermaßen, wenn du dich zu ihm bekennst? Berlin, du bist die Frau mit der Schürze, an der wir unser Leben lang ziehn. Berlin, du gibst dem Taufschein die Würze, und hast uns dein - Na und - als Rettungsring verliehn. Berlin, deine Stirn hat Dackelfalten, doch was wärst du ohne sie? Wer hat dich bloß so jung gehalten, denn zum Schlafen kommst du nie. Berlin, mein Gemüt kriegt Kinderaugen, und mein Puls geht viel zu schnell, nimmst du mich voller Selbstvertrauen an dein verknautschtes Bärenfell. 2. Harald Juhnke - Berlin 1986 Ich fahr mein Taxe durch die große Stadt Berlin, ich halt an und fragte: Bitte sehr, wo wolln se hin. Weiter hab ich kein Interesse, bleib bis hin zu der Adresse stumm, ich seh mich garnicht um. Ich fahr meine Taxe Dahlem, Wedding, Tauentzien, wissen se, ich mag se, diese große Stadt Berlin. Der Verkehr wird immer schlimmer, doch ick hab zum Fahrn noch immer Mumm, da dreh ick mir nich um. Große Tiere hab ich schon gefahren, alle stiegen bei mir ein, aber später so nach ein paar Jahren warn se wieder klein. Ich fahr mein Taxe durch die große Stadt Berlin, Tag und Nacht auf Achse is mer janz ejal wohin. Ist es dunkel oder hell, ich fahre weiter und ich stell mich dumm und dreh mich gar nicht um.